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Über das Projekt

Das geplante Projekt wird in verschiedenen Städten Polens und der Welt stattfinden, die mit der Geschichte der Moderne verbunden sind. Der Fokus liegt hier zunächst auf der Beschreibung einer neuen, interdisziplinären Art und Weise des polnischen Erbes der Moderne. Das internationale Format des Projekts erlaubt die systematische Interpretation eines polnischen Traums der Modernisierung im europäischen Kontext. Im Rahmen des Projekts Ćwiczenie nowoczesności • Exercising modernity • Modernität üben wird über das Jahr verteilt ein umfangreiches Begleitprogramm in Form von Konferenzen, Vorlesungen und Workshops für ein breites Publikum angeboten.

 

 

Kuratorinnen des Projekts 

Aleksandra Janus

Museologin, Anthropologin, Wissenschaftlerin, Absolventin des Doktorandenstudiums an der Ethnologie Institut und kulturelle Anthropologie der Jagiellonen-Universität in Kraków, Autorin der Initiative: „Laboratorium muzeum“ (Labor-Museum) und der Forschungsgruppe: „Kierunek zwiedzania“ (Besichtigungsrichtung), Leiterin des „Pracownia Otwierania Kultury“ (Labor – Öffnung der Kultur) am „Centrum Cyfrowe“ (Digitales Zentrum). Ihr Interesse umfasst die soziale Rolle der Kulturinstitution und ihre Beziehung mit Kulturempfängern; spezialisiert in der Analyse und Durchführung partizipativer Strategien, Publikumsforschung, das Öffnen von Ressourcen zu kulturellen Erben. Sie hat Vorträge an der Jagiellonen-Universität, der Universität Warschau, der SWPS-Universität und an der Polnisch-Japanischen Akademie für Computertechniken Warschau gehalten. Sie arbeitet mit dem Internationalen Museumsrat (ICOM), dem Forschungszentrum für Erinnerungskulturen an der Jagiellonen-Universität und Reinwardt Akademie in Amsterdam zusammen. Sie führt Forschungsarbeiten im Bereich der Kulturempfänger durch und spezialisiert sich im Forschungsbereich der Besuchererfahrung in Museen. Sie arbeitet mit Institutionen, die genauso wie sie, nach effektiven Methoden suchen, Kulturempfänger anzusprechen. 


Małgorzata Jędrzejczyk

Kunsthistorikerin und Kuratorin, Doktorandin am Institut für Kunstgeschichte der Jagiellonen-Universität. Sie studierte Kunstgeschichte an der Jagiellonen-Universität Krakau, Universität Wien und an der Humboldt Universität zu Berlin. Absolventin des interdisziplinären Doktorandenstudienprogramms: Umwelt-Technologien-Gesellschaft. Mitredakteurin und Übersetzerin (zusammen mit Paweł Brożyński) der polnischen Ausgabe des Mnemosyne-Atlases von Aby Warburg. Autorin von Texten über die Kunst des 20. Jahrhunderts und die Kunst der Gegenwart, als auch von Publikationen in verschiedenen Ausstellungskatalogen und in Fachzeitschriften für Architektur. Kuratorin und Co-Autorin der Ausstellungen, u.a. „Bliskość linii prostej“ (Nähe der Gerade). „Performatywność awangardy“ (2017) (Performativität der Avantgarde), „Morbid“ (2017), „#808080“ Tomek Baran (2015). Sie arbeitet im Polnischen Institut Berlin und im Międzynarodowe Centrum Kultury (Internationalen Kulturzentrum) in Krakau.


Hanna Radziejowska

Kuratorin, Produzentin und Drehbuchautorin von Kultur- und Museumsprojekten. Absolventin des Institutes der Geschichte an der Universität Warschau. Sie arbeitete bei zahlreichen Warschauer Kulturinstituten und in der städtischen Selbstverwaltung in Warschau, u.a.: Muzeum Powstania Warszawskiego (Museum des Warschauer Aufstandes), Dom Spotkań z Historią (Haus der Begegnung mit der Geschichte), Centrum Nauki Kopernik (Wissenschaftszentrum Kopernikus), Stadtverwaltung des Stadtteils Targówek, Muzeum Warszawy (Museum Warschau). Sie war u.a. verantwortlich für „REBLOK Blokowisko Reaktywacja“, das deutsch-polnische Seminar „Kultura Pamięci w Polsce i w Niemczech w XX wieku“ (Erinnerungskultur in Polen und in Deutschland im 20. Jahrhundert”) und koordinierte das Festival Niewinni Czarodziejedie (Festival Unschuldiger Zauberer). Sie ist Autorin der Programme „Laboratorium miasta“ („Stadtlabor“) und „Laboratorium muzeum“ („Museumslabor“), die im von ihr geleiteten Museum Warschau-Wola durchgeführt werden (www.laboratoriummuzeum.pl). Kuratorin der Ausstellung: ”Reinefarth w Warszawie. Dowody zbrodni” (Reinefahrth in Warschau. Tatortbeweise), „Masażystki, czyli przestrzeni intymnych Warszawy”, „Marzenia o lataniu” (Träume vom Fliegen).

 

Veranstalter
Instytut Pileckiego w Warszawie (Witold-Pilecki-Institut in Warschau)

Zusammenarbeit
Stadt Gdynia und Muzeum Miasta Gdyni (Museum der Stadt Gdynia)

Partner
ArchitekturPreis Berlin, The White City Center, Polnisches Institut Berlin

 


kontakt

contact@exercisingmodernity.com

Instytut Pileckiego w Warszawie
ul. Foksal 17, Warschau
Polen

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